Hohe Zinsen, steigende Energiepreise und das Umfeld nach Covid-19 haben die Lebens- und Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher grundlegend verändert und den Wandel im Verbraucherverhalten sowie im digitalen Handel beschleunigt. Angesichts erzwungener Preiserhöhungen und einer zunehmenden Sensibilität der Verbraucher für Hygienefragen müssen sich Marken auf eine beispiellose Einkaufslandschaft einstellen.
Berichten zufolge sind die Kundenfrequenz und der durchschnittliche Warenkorbwert rückläufig, und Verkostungsaktionen in den Geschäften sind nicht mehr tragbar – gerade in einer Zeit, in der es entscheidend ist, den Verbrauchern ein sicheres Einkaufserlebnis zu bieten und ihnen dieses zu versichern.
Führende Marken müssen sich nun auf den erheblichen und wahrscheinlich dauerhaften Anstieg des Online-Handels und alternativer Einkaufskanäle konzentrieren. Die aktuelle Wirtschaftslage erfordert zwangsläufig neue Strategien sowohl im Gastronomiebereich als auch im Einzelhandel, bei denen es vor allem darum geht, die Verbraucher dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden.
Bisher beliebte Ansätze wie Veranstaltungen in den Geschäften und Verkostungen bzw. Vorführungen, die persönliche Interaktionen mit Marken ermöglichen und zu Spontankäufen anregen, kehren langsam zurück, während sinkende Margen die Budgets für Shopper-Marketing unter Druck setzen.
Marken, die in der neuen Normalität bestehen und erfolgreich sein wollen, müssen die Lücke zwischen dem traditionellen Einkauf im Ladengeschäft und digitalen Medienerlebnissen schließen.
Um die Interaktion mit den Verbrauchern zu maximieren, sollten Marken ihre Beschaffungs- und Lieferkettenfunktionen nutzen, um virtuelle Einkaufserlebnisse zu entwickeln und Mittel für digitale Produktproben bereitzustellen.
Ein Beispiel hierfür sind Facebook- oder YouTube-Werbekampagnen, bei denen Kunden dazu eingeladen werden, ein Formular auszufüllen und einen digitalen Gutschein zu erhalten, der sowohl im Einzelhandel als auch in Gastronomiebetrieben eingelöst werden kann (mehr dazu später).
Hier bei Driftrock beobachten wir regelmäßig , dass Marken innerhalb eines einzigen Monats über 100.000 Gutscheine ausgeben und so 35.000 Produktproben in Gastronomiebetrieben generieren.
Fördert das digitale Probieren eine langfristige Markentreue?
Die Reichweite des digitalen Samplings ist zwar beeindruckend, aber führen diese Strategien auch zu langfristiger Markentreue?
Jüngste Untersuchungen von System1 haben die Vorteile digitaler Verkostungen aufgezeigt, und die Ergebnisse sind äußerst positiv.
1. 450 % Steigerung der Spontanerinnerung durch Verkostungen und Werbekontakt.
2. 59 % weniger Gleichgültigkeit gegenüber der Marke bei 101 % mehr Zufriedenheit allein durch Verkostungen.
3. 53 % Steigerung der Markendifferenzierung, was zeigt, dass kostenlose Getränkeproben allein die Preissensibilität verringern.
Produktproben sind eine der wirksamsten Marketingstrategien, um den Umsatz zu steigern und die Markenbekanntheit zu erhöhen. Diese Win-Win-Strategie bietet Verbrauchern die Möglichkeit, neue Produkte kostenlos zu testen, und ermöglicht es Marken, neue Kunden zu gewinnen und Impulskäufe anzuregen.
Laut der von Arbitron und Edison Media Research durchgeführten Studie zum Thema Produktproben kauft ein Drittel der Kunden ein Produkt, das sie als Probe erhalten haben, noch während desselben Einkaufs, während 47 % der Kunden bereit sind, ein solches Produkt zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen. Die Wirksamkeit von Produktproben lässt sich kaum bestreiten.
Fördert das digitale Probieren den langfristigen Absatz oder handelt es sich lediglich um einen kurzfristigen Aufschwung aufgrund der Produktbekanntheit?
Die Referenzdaten aus den digitalen Umfragen von Driftrock über einen Zeitraum von 18 Monaten zeigten, dass neben beeindruckenden Einlösungsquoten von über 30 % mehr als 54 %* der Verbraucher sich dafür entschieden haben, zusätzliche Marketingmitteilungen dieser Marke und anderer verbundener Marken zu erhalten.
Datenorientierte Marken erkennen zudem die Vorteile des Remarketings für diejenigen, die sich für Marketingmitteilungen angemeldet haben, um ihre Leistung weiter zu steigern.
Dies zeigt, dass die Verbraucher nicht nur die Probe schätzen, sondern auch bereit sind, im Gegenzug für langfristige Kommunikation und Anreize persönliche Daten preiszugeben.
Erste Schritte mit digitalem Sampling
Ein weiterer Vorteil der digitalen Verkostung ist die große Vielfalt an unterschiedlichen Kundenerlebnissen, die genutzt werden können, um die Verkostung im Gastronomiebereich und im Einzelhandel zu fördern.
Hier bei Driftrock nutzen die meisten Marken und Agenturpartner digitale 1:1-Gutscheine und ein Kontaktformular, um Gutscheine auszustellen.
Dank der Zusammenarbeit mit Eagle Eye können diese digitalen Gutscheine an der Kasse eingelöst werden, was den Ablauf vereinfacht und die Einlösungsquote erhöht.
Sprechen Sie noch heute mit einem Strategen!