
Twitter ist ein hervorragendes Tool, mit dem Unternehmen mit ihrer Nutzerbasis in Kontakt treten und neue potenzielle Kunden erreichen können. Mit gesponserten Konten können Sie gezielte Tweets an Personen senden, die wahrscheinlich an Ihrem Unternehmen interessiert sind, und so neue Follower gewinnen oder diese auf Ihre Website leiten.
Doch schon ein kleiner Fehltritt reicht aus, damit ein Unternehmen zum Star eines Blogs über Marketing-Pannen wird. Hier finden Sie eine Übersicht über 9 häufige Fehler bei der Werbung auf Twitter und wie man sie vermeiden kann:
1) Hashtag-Hölle
Organische und gesponserte Tweets sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Zu wissen, welche Elemente wann eingesetzt werden sollten, ist für Ihre Kampagne entscheidend. Hashtags können bei organischen Tweets eine hervorragende Möglichkeit sein, sich an der Konversation zu beteiligen, doch bei einer gesponserten Kampagne kostet Sie jede Interaktion mit Ihren Anzeigen Geld. Wenn Ihr Ziel die direkte Conversion ist, können zusätzliche Elemente wie Hashtags und @-Handles für Kunden sogar ablenkend wirken und sie von dem Link ablenken, auf den sie klicken sollen. Entfernen Sie Hashtags und @-Handles, sofern sie nicht entscheidend für die Kampagne sind.
2) Rücklastschriften
Ein Großteil der Leute wird sich auf Twitter erst einmal ansehen, wer du bist und wofür du stehst, bevor sie sich zum Kauf oder zur Anmeldung entschließen. Dein Profil ist der erste Ort, den sie sich ansehen werden, aber wenn sie ein paar fragwürdige Tweets sehen, die du in den letzten paar Stunden über deine Halloween-Party abgesetzt hast, sind sie vielleicht nicht so beeindruckt. Du musst sicherstellen, dass du immer deine besten Inhalte an prominenter Stelle ganz oben in deinem Profil präsentierst. Ein angehefteter Tweet ist eine großartige Möglichkeit, dich von deiner besten Seite zu zeigen und diesen Traffic auf deine Website zu leiten – für den nächsten Schritt in deinem Conversion-Trichter.
3) Falsche Tageszeit
Wenn man ins Leere schreit, wird es schwieriger, dass deine Botschaft gehört wird. Das Bewerben von Tweets zu Tageszeiten, zu denen Ihre Zielgruppe nicht aktiv ist, ist ebenfalls ziemlich erfolglos. Wenn Sie wissen, wann Ihre Nutzer aktiv sind, können Sie sowohl organische als auch gesponserte Tweets zum richtigen Zeitpunkt platzieren. Sind die Leute abends am aktivsten oder sind sie Frühaufsteher? Nutzen Sie ein Tool wie Followerwonk von Moz, um ein besseres Bild davon zu bekommen, wann Ihre Nutzer twittern oder mit ihren Followern interagieren, und um ein Bild davon zu erstellen, woran sie interessiert sind.
4) Schlampige Wahlkampagnen
Das Einrichten neuer Kampagnen ist immer zeitaufwendig, aber wie bei jedem anderen Kanal hängt auch der Erfolg von Twitter-Werbung davon ab, dass man genau versteht, welche Elemente einer Kampagne Ergebnisse liefern und warum. Zu viele Targeting-Optionen in einer einzigen Kampagne zu kombinieren, führt nur zu Unübersichtlichkeit. Um zu sehen, wie sich die einzelnen Zielgruppengruppen entwickeln, sollten Sie diese im Rahmen der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit so weit wie möglich in separate Kampagnen aufteilen.
5) Wiederholung von Tweets
Twitter zeigt pro Unternehmen nur einen Tweet pro Tag an und zeigt einen gesponserten Tweet nicht zweimal an. Wenn Sie einer Kampagne nicht genügend Tweet-Varianten hinzufügen, schränkt dies Ihre Reichweite erheblich ein. Stellen Sie sicher, dass Sie innerhalb einer Kampagne über genügend Tweets verfügen, um eine maximale Reichweite zu erzielen. Dank der Tweet-Varianten kann Twitter zudem alle Optionen testen, um den Tweet mit der besten Performance zu ermitteln, und Ihnen bei der Optimierung helfen.
6) Tagging-Blindheit
Um aussagekräftige Auswertungen zu erstellen, müssen Sie sicherstellen, dass Sie jeden Teil Ihrer Kampagne mit Tracking-Tags versehen. Oft erzielen die Tweets mit der höchsten Interaktion nicht unbedingt die besten Konversionsraten auf Ihrer Website. Eine unzureichende Nachverfolgung Ihrer Kampagnen könnte dazu führen, dass Sie verallgemeinernde Annahmen über die Kampagnenleistung treffen. Achten Sie darauf, jeden Tweet mit einer eindeutigen Tracking-URL zu versehen, damit Sie erkennen können, welche Tweets und Zielgruppen zu Konversionen führen.
7) Fehler melden
Glauben Sie, Sie hätten auf der Grundlage Ihrer vermeintlich soliden Statistiken eine sensationelle Kampagne entwickelt, nur um dann festzustellen, dass Sie das Unternehmensbudget leichtfertig verschwenden? Bei jeder neuen Plattform, mit der Sie noch nicht vertraut sind, müssen Sie sich jeder Kennzahl absolut sicher sein. Ein klassischer Fehler ist die Annahme, dass das Pfeilsymbol in den Berichten Ihnen nur die Klicks auf die URLs in Ihren Anzeigen anzeigt. Tatsächlich werden hier jedoch alle Interaktionen mit dem Tweet angezeigt, was einen großen Unterschied für die Leistung der Kampagne bedeuten kann. Die tatsächlichen Link-Klicks findest du im Aktivitätsbericht der Timeline.
8) Voreilige Annahmen
Es dauert eine Weile, bis sich Keyword-Kampagnen richtig einlaufen, da das System die Erwähnungen des Keywords über einen Zeitraum von sieben Tagen ab dem Start der Kampagne auswertet. Wenn Sie Keyword-Kampagnen aufgrund von Vermutungen zu früh pausieren, verpassen Sie möglicherweise zukünftige Chancen.
9) Den mobilen Bereich außer Acht lassen
75 % der Twitter-Nutzer greifen über ein mobiles Gerät auf die Plattform zu. Ein großer Teil der Besucher, die über Twitter auf Ihre Website gelangen, erwartet ein für Mobilgeräte optimiertes Erlebnis. Wenn sie durch Zoomen und Vergrößern nach dem Gesuchten suchen müssen oder der Anmeldeprozess zu langwierig ist, führt dies zu hohen Abbruchraten – und all die Mühe, sie auf Ihre Website zu locken, war umsonst! Nutzen Sie die Optionen zur gerätebezogenen Ausrichtung und denken Sie über die Funktionen Ihrer Website nach oder erwägen Sie eine vereinfachte Landingpage, die die Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten berücksichtigt.
Erfahren Sie, wie Sie mit Twitter-Lead-Generation-Anzeigen mehr Leads generieren können